Am Samstag 3. März fand das U10 Turnier des NWM Kapfenberg am BG-BRG Kapfenberg statt. Sieger wurde das Team der Fußballschule Raffl, die Kapfenberger U10 wurde beim Heimturnier Fünfte.
Das Buffet, schöne Preise, die Auslosung – es war einfach alles perfekt vorbereitet. Vor ca. 400 ZuseherInnen fingen die Gruppenspiele am Vormittag an. Es wurde in 2 Sechsergruppen mit Platzierungs- und Finalspielen gespielt, das NWM Kapfenberg ging mit 2 Mannschaften ins Turnier.
NWM Kapfenberg Team-Gelb: Die Gastgeber in den gelben Dressen bestritten als reine U9-Mannschaft das erste Spiel gegen die 3 Jahre älteren robusten Brucker Mädels und mussten sich geschlagen geben. Trotz guter Spielzüge und besserem Kampfgeist spielten die kleinen Falken in Gelb die nächsten 4 Spiele jeweils Remis gegen Hinterberg I, Judenburg, Hinterberg II und Trofaiach I. Ohne Sieg in der Gruppenphase, aber mit purer Spielfreude holten die altersmäßig unterlegenen Kapfenberger im Spiel um Platz 9 gegen Trofaiach II den ersten Sieg im letzten Spiel.
NWM Kapfenberg Team-Rot: Die U10-Mannschaft der Falken hatte einen besseren Start in der Gruppenphase und gewann gegen SC Bruck, Hinterberg II und Trofaiach. Trotz der besten Torfrau des Turnieres mussten sich die Jungfalken gegen SV Thal und die Fußballschule Raffl, dem späteren Turniersieger, geschlagen geben. Im Platzierungsspiel um den 5. Endrang hatten die Kapfenberger Kicker aber wieder die Nase vorne und siegten mit 2:0 über Hinterberg III!
Mit nur einem Gegentor im ganzen Turnier wurde Fußballschule Raffl zum Turniersieger!
Endtabelle: 1. Fußballschule Raffl 2. SV Thal 3. FC Judenburg 4. Hinterberg I 5. NWM Kapfenberg KSV Rot 6. Hinterberg III 7. Trofaiach II 8. Brucker Mädels 9. NWM Kapfenberg KSV Gelb 10. Hinterberg II 11. Trofaiach I 12. SC Bruck
Jugendleiter Sandor Farago zum Turnier: „Es war ein gut besetztes, interessantes und faires mit großem Einsatz geführtes Turnier, dass mit der Fußballschule Raffl einen würdigen Sieger hatte! Danke an alle helfenden Hände, die zum Gelingen dieses Turniers beigetragen haben!“
Auch das Trainerteam Kristijan Lalic, Omer Rafih und Omer Shafi möchte sich hiermit bei allen Sponsoren, Eltern und freiwilligen Helfern für das tolle Turnier bedanken!
Am Samstag 10. Februar veranstalte die U7 des Nachwuchsmodells ein Heimturnier in der Sporthalle Pogier. In spannenden Spielen mussten sich die beiden Kapfenberger Teams nur den Gästen aus Trofaiach geschlagen geben!
Aufgrund der kurzfristigen Absage von SV Gratwein-Straßengel spielten die verbleibenden 5 Teams von TC Trofaiach, SV Hinterberg, ATuS Langenwang und zweimal die Jungfalken um den Turniersieg. Die starken Trofaiacher konnten ihre Spiele gegen Langenwang und die Kapfenberger Teams klar gewinnen, sodass auch die Niederlage gegen Hinterberg nichts mehr am Turniersieg änderte. Die kleinen Falken trennten sich gleich im ersten Spiel intern 1:1 Unentschieden. Im weiteren Turnierverlauf konnte sich dann das B-Team mit einem knappen 3:2 Sieg über Hinterberg und einem 2:0 gegen Langenwang in der letzten Runde den zweiten Tabellenplatz sichern. Das A-Team hatte mit einem weiteren Remis (2:2 gegen Langenwang) und einem 2:1 Sieg über Hinterberg das Nachsehen um Platz 2.
Kader Team A: Jakob Blajs, Elmin Ahmic, Menil Kacapor, David Berger, Lazar Popadic, David Richter, Lea Budimir, Luka Sauerschnig, Admin Vrbic Kader Team B: Ivan Grgic, Brian Dobler, Benjamin Marceta, Ajdin Skalic, Tim Breznik, Ledion Pantina, Alessandro Hochegger, Paul Koller, Alexander Grundauer
Endtabelle: 1. FC Trofaiach 9 P 2. NWM Kapfenberg KSV B 7 3. NWM Kapfenberg KSV A 5 4. ATuS Langenwang 4 5. SV Hinterberg 3 Torschützenkönig wurde Martin Schmied mit 7 Treffern vom FC Trofaiach.
Das Trainerteam Josef Puntigam und Zjelko Popadic zum Heimturnier: „Uns war wichtig, dass wieder alle zum Spielen gekommen sind, die Ergebnisse sind Nebensache. Das Turnier war aus unserer Sicht ein voller Erfolg und wir möchten uns bei den Eltern recht herzlich für die Organisation und Mithilfe beim Turnier bedanken!“
Bericht: Josef Puntigam Bildquelle: Reinhard Pöllendorfer B.A.
Am 28. Jänner reiste die Kapfenberger U15-Mannschaft zu einem freundschaftlichen Vergleichskampf in die kroatische Hauptstadt. In einem Lehrspiel auf internationalem Niveau mussten sich die Kapfenberger mit 0:7 geschlagen geben, konnten aber wertvolle Lehren aus dieser Partie mitnehmen!
Schon bei der Ankunft am Trainingsgelände von Lokomotive Zagreb konnte man erahnen, dass Fußball hier auf einem anderen Level betrieben wird. Zwar ist die Infrastruktur auf dem Gelände teilweise in einem schon etwas desolaten Zustand, doch die Dimensionen sind trotzdem beeindruckend. So gibt es unzählige, Rasen- und Kunstrasenplätze, diverse Sporthallen und weitere Sportstätten konzentriert auf einem Standort. Gegner Lokomotive Zagreb ist in Österreich vielleicht vielen nicht bekannt, jedoch hat der Club eine Kooperation mit dem größten und wohl bekanntesten Verein Kroatiens, mit Dynamo Zagreb. Man könnte das ganze Konstrukt etwa mit jenem von RedBull Salzburg und Liefering vergleichen. Um die Dimensionen noch etwas zu verdeutlichen eine Zahl: Alleine bei Lokomotive gibt es über 500 gemeldete Nachwuchsspieler!
Die ungleichen Rahmenbedingungen konnte man dann leider auch von der ersten Spielminute am Feld erkennen. In der ersten Halbzeit spielte Lokomotive mit einem reinen 2003er-Jahrgang gegen das gemischte Kapfenberger 2003er/2004er-Team. Ohne die Jungfalken schlecht machen zu wollen, muss man eingestehen, dass die Kapfenberger in den ersten 40 Minuten hoffnungslos unterlegen waren. Vor allem in körperlichen, aber auch in technischen und taktischen Belangen waren die Kroaten um ein bis zwei Klassen besser. Und so rollte Angriff um Angriff aufs Tor, ohne selbst jemals Entlastung zu schaffen. In dieser Phase konnte man bei vielen Kapfenberger Spielern eine echte Überforderung beobachten. Dass es zur Pause nur 0:5 stand, lag vor allem am ausgezeichneten Tormann Tarkan Zekovic. In der zweiten Spielhälfte, als die Zagreber auch einige jüngere Spieler einsetzten, konnte die Jungfalken das Spiel zwar etwas offener gestalten, zu mehr als ein, zwei Halbchancen reichte es trotzdem nicht. Lokomotive konnte dennoch nur mehr zwei Treffer zum Endstand von 7:0 erzielen.
Trotz der schmerzhaften Niederlage konnten die Kapfenberger Spieler sicher Einiges aus der Begegnung mitnehmen. Vor allem die Erkenntnis, dass Fußball auch in dieser Altersklasse bereits auf einem ganz anderen Niveau als in der steirischen Leistungsklasse gespielt wird.