Lea Budimir schafft den Sprung in die ÖFB Frauenakademie

Lea Budimir wechselt zur Saison 25/26 als erstes Mädchen aus dem KSV Nachwuchsmodell in die ÖFB Frauen Akademie nach Sankt Pölten! Im mehrstufigen Aufnahmeverfahren setzte sie sich dabei gegen andere Bewerberinnen durch und darf sich zu den acht Neuaufnahmen des jüngsten Jahrgangs zählen.

Bereits im Fußball-Kindergarten sammelte Lea ihre ersten Erfahrungen am Ball. Schnell bewies sie ihr Talent und durchlief alle Teams des KSV Nachwuchsmodells, wobei sie von der Kapfenberger Philosophie profitierte, dass Mädchen ausschließlich in männlichen Jugendteams trainieren und wertvolle Spielminuten sammeln, um so das nötige Fußballgeschick zu erlernen.

Vor allem in der U13 und U14 Leistungsklasse etablierte sie sich als einziges Mädchen innerhalb der Mannschaften als fixe Größe und wusste sich mit ihrer hohen Spielintelligenz, ihrer ausgeprägten Technik und ihrem unermüdlichen Trainingsfleiß durchzusetzen und überzeugte somit auf ganzer Linie.

Auch vom steirischen Fußballverband wurde sie aufgrund ihrer starken Leistungen regelmäßig für den U14 Auswahlkader der Mädchen einberufen und war in wichtigen Spielen gegen anderen Bundeslandauswahlen gesetzt.


Lea Budimir in einem Spiel des KSV Nachwuchsmodells.

Ihr nächster großer Karriereschritt steht nun unmittelbar bevor. Die ÖFB Frauenakademie mit Standort in Sankt Pölten gilt österreichweit als zentrale Anlaufstelle für die fußballspezifische Ausbildung von jungen Mädchen und bietet zudem eine schulische Ausbildung auf Top Niveau. Trainingsstart für den neuen Jahrgang ist am 21.07. Wir wünschen alles Gute für die neuen Herausforderungen!


Lea Budimir neben der Leiterin der ÖFB Frauen Akademie Lisa Ehold (links).

Bericht: Florian Maierhofer
Bildquelle: Günther Raffer, ÖFB Adina Hamidovic

Urgestein Sandor Farago nimmt Abschied vom Fußball

Nach 29 Jahren als Sparten- und Jugendleiter des KSV Nachwuchsmodells und der Kapfenberger Fußballvereine KSV 1919, Austria Kapfenberg und Rapid Kapfenberg legt Sandor Farago sen. sein Wirken ab sofort in die jüngeren Hände seines bisherigen Stellvertreters Mario Bauer.

Bevor er 1996 die Strukturen des damaligen „Nachwuchsmodell 2000“ mitplante und dann ab 1997 mit Leben erfüllte, war er Trainer von Kampfmannschaften wie z.B. der KSV in der dritthöchsten österreichischen Liga (damals Landesliga) sowie Auswahltrainer des StFV mit Sportlergrößen wie Ralph Hasenhüttl, Peter Guggi, Heinz Fuchsbichler und auch Klaus Schmidt, der im Nachwuchsmodell seine Trainerlaufbahn begann.

Im VIP Raum des KSV 1919 wurde Sandor Farago würdig verabschiedet und widmet sich mit knapp 75 Lebensjahren nun endgültig seiner „Pension“.

Neben Videobotschaften von Ex-Spielern war mit Klaus Schmidt auch ein special guest vor Ort, der er sich nicht nehmen ließ, kurz vor Abflug zum Trainingsstart in Monaco seinem alten Freund und Förderer persönlich Danke zu sagen. Rückblicke in die vergangene Zeit, Geschichten voller Erinnerungen und Gespräche mit langjährigen Wegbegleitern rundeten das gelungene Abschiedsfest ab.


Sandor Farago bei der Ehrung zum "Ehren Jugendleiter des Nachwuchsmodells Kapfenberg".
v.l.n.r.: KSV Obmann Franz Trieb, KSV Ehrenobmann Peter Putzgruber, Sandor Farago, KSV Obmann Stellvertreter Christian Fauland, KSV Nachwuchsmodell Geschäftsführer Reinhard Pöllendorfer


Sandor Farago übergibt sein Amt an seinen Nachfolger Mario Bauer.

Wir wünschen unserem langjährigen und verdienstvollen neuen Ehren-Jugendleiter für die Zukunft alles erdenklich Gute und vor allem weiterhin viel Gesundheit!

Sandor – du wirst uns fehlen!
Dein KSV Nachwuchsmodell-Team

Bericht: Reinhard Pöllendorfer
Bildquelle: KSV Nachwuchsmodell

4. KSV Nachwuchsmodell Jugendtrophy - U11

Am 14. und 15. Juni durfte das KSV Nachwuchsmodell am heimischen Schirmitzbühel zahlreiche Teams zur 4.Jugendtrophy 2025 begrüßen. An zwei Tagen wurden vier Turniere – in den Altersgruppen U9, U10, U11 und U12 – ausgetragen. Trotz sengender Hitze stand ambitionierter Jugendfußball mit spannenden Spielen und vollem Einsatz im Vordergrund.

Besonders gut kam bei Spielern, Trainern und Zusehern der Ligamodus an. Alle Mannschaften trafen in dieser Spielform jeweils aufeinander, was für zahlreiche Duelle, viel Spielzeit für jedes Kind und wenige Pausen sorgte.

Am Sonntagvormittag stand der U11-Bewerb auf dem Programm – und dieser gestaltete sich als besonders ausgeglichen und umkämpft. Die Teams schenkten sich nichts, zahlreiche Spiele waren hart umkämpft und blieben bis zum Schluss spannend. Am Ende durfte sich der FC Judenburg mit 10 Punkten den Turniersieg sichern. Besonders beeindruckend: Judenburg blieb im Laufe des Turniers ohne Gegentor (Torverhältnis 19:0). Dahinter landete die SG Kainachtal mit 8 Punkten auf Platz 2, gefolgt vom KSV-Team Rot mit 7 Punkten auf Rang 3. Torschützenkönig wurde Rapahael Schober von der SG Kainachtal mit 5 Toren.


Turniersieger FC Judenburg


Platz 2 für die SG Kainachtal


Platz 3 für das Team Rot des KSV Nachwuchsmodells


Torschützenkönig im U11 Bewerb: Raphael Schober von der SG Kainachtal mit 5 Toren

Bericht: Florian Maierhofer
Bildquelle: KSV Nachwuchsmodell